Neben länderunspezifischen, sogenannten
Culture-Awareness-Trainings stehen bei Food For Mind italien- und aufgabenspezifische
interkulturelle Trainings nach der Contrast-Culture-Methode im Mittelpunkt.
Food For Mind unterstützt Expatriates bei ‚Look and See Trips'
und vermittelt ihnen Relocation-Agenturen.
Warum interkulturelles Training?
Vom Sprachtraining zur Business-Kultur
Interkulturelle
Kommunikation geht weit über das Erlernen einer Fremdsprache hinaus. Der Kontakt
mit Menschen anderer Kulturen kann aufgrund verschiedener Verhaltensmuster die
Kommunikation stark beeinträchtigen, oft gar zu Konflikten führen. Erfahrungsgemäß
sind Geschäftsbeziehungen sowie die Zusammenarbeit von deutschen mit italienischen
Kollegen oft durch mangelnde Kommunikation und Mentalitätsakzeptanz auf beiden
Seiten stark gefährdet. Fehlende Sprach- und kulturelle Kenntnisse sind nicht
selten die Ursache dafür, dass Beziehungsverhältnisse scheitern oder erst gar
nicht entstehen.
Dies gilt auch dann, wenn auf eine dritte Sprache, z.B. Englisch zurückgegriffen
wird. Ob im Berufs- oder Privatleben erfordert der sporadische oder kontinuierliche
Umgang mit fremdkulturellen Menschen, außer ausreichenden Sprachkenntnissen,
eine spezifische landesorientierte Vorbereitung. Ziel interkultureller Trainings
ist es, für fremde Mentalität und Verhaltensmuster zu sensibilisieren, und eigene
kulturelle Prägungen bewusst zu machen, um kulturelle Unterschiede richtig wahrnehmen
zu können. Darüber hinaus tragen diese Trainings dazu bei, Kommunikationsprobleme,
die zwischen Menschen mit verschiedenem kulturellen Hintergrund entstehen können,
zu minimieren, sie zu bewältigen oder sie sogar zu verhindern. Ein weiteres
Ziel interkultureller Trainings ist es, mit der fremden Landeskultur zu harmonisieren
und kulturelle Unterschiede nicht als Schock sondern eher als Bereicherung zu
erleben. Darüber hinaus bieten derartige Programme landeskundliche Informationen
und fachspezifisches Hintergrundwissen. Für Führungskräfte, die von den jeweiligen
Unternehmen ins Ausland entsandt werden, nehmen interkulturelle Trainings für
das Management eine wichtige strategische Dimension an. Kulturadäquat und zielorientiert
die eigenen Unternehmensinteressen im Ausland bzw. im ausländischen Gemeinschaftsunternehmen
durchzusetzen und somit dem Spektrum der vom Unternehmen an Expatriates gerichteten
Anforderungen gerecht zu werden, erfordert eine praxisrelevante Auslandsvorbereitung
- ein auf die betreffende Person, den Einsatzzweck und den Einsatzort abgestimmtes
Training, welches sowohl interkulturelle als auch organisationskulturelle Elemente
umfasst. Interkulturelle Trainings richten sich jedoch nicht nur an Auslandsentsandte
sondern auch an Inlandsmitarbeiter, die Kontakte zu ausländischen Kollegen bzw.
Kunden pflegen, sowie an Mitglieder anderer Organisationen. Auch für den Partner
bzw. für die Familie, die im Falle eines Auslandseinsatzes mitreist, erweisen
sich die Programme zur besseren landes- und kulturkundliche Orientierung als
äußerst vorteilhaft.
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